Herz-Jesu-Feuer auf der Höttinger Alm

Bergromantik trifft Volksfrömmigkeit

Innsbruck–Höttinger Alm, Samstagabend, 28. Juni 2025 – In den Abendstunden entzündeten Jungschützen, Jungmarketenderinnen, Kameraden aus mehreren Kompanien und auch die Kinder und Mitglieder des Brauchtumsverein "St. Bartlmä" Wilten neben der Jungschützen Kapelle auf der Höttinger Alm auf rund 1.487 m ein loderndes Herz-Jesu-Feuer.

Thema/Motiv 2025

60 Jahre Jungschützen Kapelle, als Thema wurde die gesamte Veranstaltung und auch das Motiv im Gedenken an die Errichtung der Jungschützen Kapelle 1965 gewidmet. Auch an jenen Kameraden gedacht, die vor 60 Jahre diese mühsam erbaut haben. Darum fiel die Wahl auf ein Kreuz und die Zahl 60- was mit 250 Leuchtmittel dargestellt wurde

Teilnehmer

Motto Geschichte leben, um alle möglichen Interessierten am Brauchtum und an der Tradition des Herz Jesu Feuer teilhaben zu lassen, hat das BAON Innsbruck die Veranstaltung als offen für alle Brauchtumsinteressierten kommuniziert. Es war beeindruckend zu sehen, dass über 20 Kinder und gut 40 Erwachsenen sich aktiv darin beteiligt haben. Somit waren nicht nur Schützen vom BAON Innsbruck anwesend, sondern auch aus Ampass und vor allem eine starke Abordnung des Brauchtumsverein "St. Bartlmä" Wilten. Um vor allem den Jüngeren die Zeit bis zum Sonnenuntergang zu verkürzen, wurden verschiedene Stationen aufgebaut, wo die Kinder in zusammengewürfelten Teams ihre Geschicklichkeit aber auch Wissen zum Thema Brauchtum und Herz Jesu unter Beweis stellen durften.

Ablauf

30 Tage Vorbereitung, vom ersten Treffen der Fokusgruppe bis zur Umsetzung war sicherlich sportlich bemessen, vor allem da keiner ehrlicherweise noch nie etwas Ähnliches in dieser Größenordnung umgesetzt hatte. Das Kreuz alleine hatte die Abmessungen 130x70 M – da wurde lange diskutiert und gerechnet, von der Anzahl der Dosen bis über die Tests der passenden Brandmittel, um Umwelt und Natur zu schonen und Brandgefahren auszuschließen. Der innere Kreis befüllte am 28.06 vormittags die 250 Dosen vor der Jungschützen Hütte und steckte das Motiv auf der Almwiese aus. Die Jungschützen, Jungmarketenderinnen, Begleitpersonen und anderen Teilnehmer waren aktiv am späteren Nachmittag dabei, die 250 Dosen an die markierten Stellen zu bringen- damit man sie dort befestigen konnten. Um 21.15 wurde bei der Jungschützen Kapelle in einer Andacht und mit einem „Vater unser“ den Errichtern gedacht und anschließend  entzündeten alle Gemeinsam das Symbol, was dann gegen 23:30 gelöscht wurde.

Unterstützer

Vergelts Gott, an alle Spender und Gönner der Materialien, die ausschließlich privat getragen wurden. Auch an alle Teilnehmer, vor allem den Kindern- die mit viel Einsatz dabei waren. Es war uns wichtig, gerade für die Jüngeren Momente und Erinnerungen zu schaffen, die sie mit der Geschichte und Tradition positiv in Verbindung bringen sollen.

Dank auch an die FFW Hötting, die dann ab 22 Uhr die endlich müde gewordenen Kinder auf die Hungerburg brachten, an das Hütten Team der Höttinger Alm für die längere Bewirtung und an Alle die bei dieser Feier involviert waren, aber hier vergessen wurden.

Klaus Mairoser
Jungschützenbetreuer BAON Innsbruck

aktuelle Bilder

Teilen

Kontakt

Wir freuen uns auf DEINE Nachricht via Email.

Email

Die Kompanien

Der schnellste Weg zu uns ...

Kartenansicht

Schützenbataillon Innsbruck

powered by webEdition CMS