58. Tiroler Schützenwallfahrt in Absam

"Wir beten für eine Heimat ohne Grenzen"

Absam - Am Sonntag trafen sich bereits zum 58. Mal Hunderte Schützen, Marketenderinnen, Ehrenkranzträgerinnen, Angehörige und Freunde zur traditionellen Schützenwallfahrt im Marien-Wallfahrtsort Absam. Dieses Jahr fand die Gesamt-Tiroler Schützenwallfahrt erstmals als gemeinsame Veranstaltung des Verbandes Tiroler Schützen statt. Der Bund der Tiroler Schützenkompanien, der Südtiroler Schützenbund und der Welschtiroler Schützenbund traten als Veranstalter auf. Es war somit eine Wallfahrt als gemeinsame Veranstaltung aller Schützen und Marketenderinnen des historischen Tirol.
Nach dem landesüblichen Empfang für LHStv. Josef Geisler, den Absamer Bürgermeister Manfred Schafferer und weitere Ehrengäste am Gemeindeplatz Absam führte der Bittgang an der Absamer Marien-Basilika vorbei durch Absam. Mehrere Geistliche zelebrierten am Sportplatz die Messe, angeführt von Generalvikar Roland Buemberger. Sie beteten "für eine Heimat ohne Grenzen, die Einheit im Glauben und all jene, die sich dafür einsetzen, ihr Leben wagten und einen Beitrag für Gesellschaft leisten".
Schützenkommandant Thomas Saurer erklärte, dass Wallfahrt von "wallen" komme. "Also in eine bestimmte Richtung zu ziehen, gemeinsam unterwegs zu sein. Somit gibt es uns Schützen und Marketenderinnen diese Wallfahrt auch die Gelegenheit, einmal mehr Geschlossenheit und Stärke zu manifestieren."
Im Anschluss an die Messe wurde die Eduard-Reut-Nicolussi-Medaille für Verdienste um die Tiroler Landesteile und die Einheit Tirols dem ehemaligen EU-Kommisar Franz Fischler und dem Industriellen Arthur Thöni verliehen. (TT,hm)

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